An dieser Stelle berichten wir von Neuigkeiten und besonderen Ereignissen aus dem Schulleben - von A wie Abiball bis Z wie Zeugnisausgabe.

Die Studienfahrt der Klasse 12 nach Dresden fand vom 24. bis 27. September 2017 statt. Begleitlehrer waren Frau Wirker, Frau Popp, Herr Mögle und Herr Polster.

 

Wanderung zur Bastei

b_150_100_16777215_01_images_2017-18_Bastei1.jpgAm Montagmorgen nach dem Frühstück ging es mit dem Zug los zur berühmten Felsformation der sächsischen Schweiz - die Bastei. Nach unserer circa 30-minütigen Fahrt haben wir mit einer Fähre die Elbe überquert. Von dort aus starteten wir - zunächst durch den Wald viele Treppen bergauf. Mit der Zeit kamen wir an immer mehr Aussichtspunkten vorbei und rückten somit unserem Ziel näher. Nach knapp einer Stunde erreichten wir die bekannte Bastei, durch die sich eine 67,5 Meter lange Brücke zieht und die wir überquerten. Dort angekommen hatten wir einen faszinierenden Blick auf einen Teil des Elbsandsteingebirges und hinab in das Tal.

b_150_100_16777215_01_images_2017-18_Bastei2.jpgNach einer kleinen Pause und Stärkung am Kiosk haben wir uns auf den Rückweg begeben. Diesmal ging es durch die Höllenschlucht.

Im Anschluss hatten wir noch etwas Freizeit und waren gegen 15 Uhr zurück im Jugendgästehaus.

Charlena Schmalz und Carla Käppler, 12c

 

 

Besuch im Hygienemuseum – Dresden am 26.09.17

b_150_100_16777215_01_images_2017-18__20171031_180855.JPGEine unserer Auswahlmöglichkeiten am Morgen des dritten Tages unserer Fachexkursion war, einen Einblick in das Dresdner Hygienemuseum zu gewinnen, in dem wir eine Führung durch die vielen verschiedenen biologischen Themen erhielten. Während der Rest unserer Exkursionsgruppe das Stasimuseum besichtigte, machten wir uns also auf den Weg zu unserem Zielort, wo unsere Begleitlehrkräfte die Eintrittskarten besorgten und wir direkt darauffolgend die Führung durch das Museum begannen.

 

So durchliefen wir das Hygienemuseum Stück für Stück und hielten an den interessantesten Stellen an, um Neues über beispielsweise den sogenannten „gläsernen Menschen“, der einen Einblick in alle körpereigenen Strukturen und Organe gewährte, dazuzulernen.

b_150_100_16777215_01_images_2017-18__20171031_181103.JPGEine weitere Station behandelte das Thema des jungen im Kontrast zum alten Menschen, an der zunächst über die Geburt und die Erwerbung von Körperbestandteilen in den einzelnen Schwangerschaftswochen berichtet wurde. Anschließend bot diese die Möglichkeit einmal zu erleben, wie sich ein älterer Mensch fühlt, was anlegbare Gegenstände, die Altersbeschwerden simulierten, vereinfachten.

 

Außerdem untersuchten wir gemeinsam, welchen Einfluss Computerbearbeitung beziehungsweise Fotoshop auf das menschliche Schönheitsempfinden beim Betrachten von Gesichtern verschiedener Männer, sowie den kompletten Körper einer jungen Frau, hat. Diese junge Frau sahen wir zuerst komplett normal, ohne jegliche Bearbeitung, anschließend mit gemachten Haaren und aufgetragenem Make-up und schließlich noch mit Computerbearbeitung an. Interessant war hierbei, dass die meisten zwar die letzte Abbildung der Frau als hübscheste empfanden, jedoch auch als die unsympathischste. Schließlich erhielten wir noch die Zeit einige Tests, wie den des Gleichgewichtes, zu durchlaufen. So bot dieser Ausflug schlussendlich wohl für jedermann neue Erkenntnisse und spannende Erfahrungen.

Sophie, Arijeta und Julia, 12c

 

Besuch des Stasi Museums am 26.09.2017

Am Dienstag, den 26.09.2017 hat die Hälfte unserer Gruppe das Stasi Museum in Dresden besucht. Das Museum war zu DDR-Zeiten ein Untersuchungsgefängnis des MfS (Ministerium für Staatssicherheit, kurz: Stasi), welches nach der Wende zu einer Gedenkstätte umfunktioniert wurde.

Am Anfang wurde uns ein Film über das Schicksal des Zeitzeugens, welcher uns auch durch das Museum geführt hat, gezeigt, sodass wir schon eine Einführung in das Thema erhielten. Der Zeitzeuge war in einigen Punkten etwas widersprüchlich, aber auch das war eine lohnende Erfahrung, die uns gelehrt hat, uns kritisch mit Zeitzeugenberichten zu befassen.

Danach wurden wir in einer durch Schilderungen des Haftablaufes geprägten Führung durch das Museum geführt. Einige Schüler haben sich sogar für ein paar Minuten in eine Zelle einschließen lassen. Es wurden die Zellen, die Duschen, der Hof, sowie das Vernehmungszimmer gezeigt. Selbst für die letzten Idealisten wurde klar, dass dort Unrecht begangen wurde, besonders die Tatsache, dass die Dresdner Einrichtung fast ausschließlich für politische Gefangene gedacht war, machte den Umgang mit Andersdenkende auf beängstigende Art und Weise eindeutig.

Die Gedenkstätte ist durchaus weiterzuempfehlen, da man dort die Chance hat, die Geschichte der DDR und die sozialistische Diktatur, die dort herrschte und mit dem MfS aufrecht gehalten wurde, besser zu begreifen.

Lucas & Samuel Fitzgerald, 12a + 12c

 

Bericht über den mathematisch – physikalischen Salon im Dresdner Zwinger

Am Dienstag den 26.09.2017 bestand die Möglichkeit den mathematisch – physikalischen Salon zu besichtigen, welcher sich im berühmten Dresdner Zwinger befindet. Die Exponate sind auf zwei Stockwerke verteilt ausgestellt, wobei der größere Teil der Sammlung im ersten Stockwerk aufzufinden ist mit einem Schwerpunkt auf die Messung von Entfernungen, Höhen und besonders der Zeit. Über Sonnenuhr bis hin zu Planetenlaufuhren ist alles vertreten, was man sich unter einer Uhr vorstellen kann, wobei nicht nur die Mechanik die hinter den Uhren steckt sehr interessant anzusehen ist, sondern auch die Ausarbeitung der Gehäuse.

Im zweiten Stockwerk finden sich vor allen Dingen Stücke die für die Entwicklung der Astronomie entscheidend war, wie zum Beispiel die Entwicklung des Teleskops und ähnlichen. Auch sind hier alte physikalische Gerätschaften ausgestellt wie zum Beispiel eine alte mechanische Vakuumpumpe.

Summa summarum zeigt einem der mathematisch – physikalische Salon mit welch einfachen Grundlagen man doch schon ohne modernste Technik komplexe Probleme und Kalkulationen und Versuche hat durchführen können.

Marcel Pohl, 12c

 

Im Militärhistorischen Museum

 Das MHM beherbergt eine große Menge von Informationen zu vielen differenzierten Facetten. Auch wenn es über eine solch große Bandbreite verfügt, herrscht dennoch einen klare Struktur. So sind die unterschiedlichen Themen nach chronologischer Reihenfolge sortiert und in langen verzweigten Gängen aufgearbeitet, die eine große Einsicht in die Thematik erlauben. So werden auch Rahmenbedingungen und weitere Hintergrundinformationen aufgeführt, die relevant sind um die damalige Situation nachzuvollziehen. Die Führung durch das MHM war sehr informativ, hat jedoch viele Themen nur grob umrissen. Sollte man daran interessiert sein, alles zu sehen was es zu sehen gibt, so sollte man sich dafür einen ganzen Tag lang Zeit nehmen, wenn nicht sogar mehrere.

Matthias Heß, 12c

 

Besuch im Silberbergwerk Freiberg

Den krönenden Abschluss unserer Studienfahrt bildete der Weg unter die Erde und zwar in das Silberbergwerk ‚Reiche Zeche‘ in Freiberg. Dort angekommen haben wir erst mal richtig stylische Regenjacken und gelbe Baustellenhelme bekommen; bei diesem Outfit gab es natürlich einiges zu lachen über den einen oder anderen, insbesondere die Lehrer wurden auf das genaueste begutachtet. Dann ging es mit einer extrem kleinen Kabine Untertage, ca. 170 m unter die Erdoberfläche. Nach der Dunkelheit und der Enge waren einige froh, dass es im Gegenteil zu früher heutzutage dort unten gut beleuchtet ist, denn damals hatte man einen Lichtkegel ähnlich eines Teelichtes, also echt nicht viel Licht. Auf dem Untertage-Lehrpfad wurde uns viel über die verschiedenen Gesteine und vor allem über das Silber, welches dort gefördert wurde, erzählt. Früher waren die Bergleute der Überzeugung, dass die Berggeister Nickel und Cobalt das Silber gegen andere Rohstoffe austauschten, weshalb daraufhin die Rohstoffe nach den Berggeistern benannt wurden. Wer beim Rundgang nicht aufpasste, bekam schnell nasse Füße. Gleichzeitig machte die Deckenhöhe der Gänge dem einen oder anderem ein Problem, sodass sich jede Minute jemand den Kopf oder besser gesagt den Helm anschlug.

Kathrin Handrup, 12a