An dieser Stelle berichten wir von Neuigkeiten und besonderen Ereignissen aus dem Schulleben - von A wie Abiball bis Z wie Zeugnisausgabe.

b_150_100_16777215_01_images_2016-17_Orchester_abikonzert0.jpgAuch in diesem Jahr luden die angehenden Abiturienten des Neigungskurses Musik unter der Leitung von Axel Bähr wieder zu einem Konzert ein. Am Freitag, den 19. Februar, gaben sie ein Konzert mit verschiedenen Werken, welche auch in der fachpraktischen Abiturprüfung präsentiert werden. Durch den Abend führte charmant und sachkundig Jorina Hofinger.

Simone Ehrmann eröffnete den Abend mit ihrem anspruchsvollen Pflichtstück, dem Prélude aus der ‚Suite für Violoncello Nr. 2 in d-moll‘ von Johann Sebastian Bach. Vom Barock führte der nächste Beitrag in die Klassik. Die ‚Romanze‘ und das ‚Rondo‘ aus dem ‚Klarinettenkonzert Nr.3 in B-Dur‘ von Carl Stamitz trug Lukas Miess bewegt, präzise und dynamisch ausgefeilt unter der sensiblen Begleitung von Dr. Wolfgang Salat am Klavier vor.

 

b_150_100_16777215_01_images_2016-17_Orchester_abikonzert5.jpgRuben Völker wagte sich mutig an einige ‚Variationen über das Lied „Barucaba“‘, ein Werk des italienischen Geigenvirtuosen Niccolò Paganini, eine wahre Herausforderung. Anschließend musizierte der Abiturient klangvoll und erfrischend sein Pflichtstück, das ‚Allegro‘ aus Wolfgang Amadeus Mozarts ‚Sonate in e-moll‘, einfühlsam begleitet von Viktoria Raiberg am Klavier.

Der Pianist Tobias Raab begeisterte sein Publikum mit dem ‚Walzer Nr. 2 in cis-moll‘ von Frédéric Chopin, indem er es schaffte, ein übungsintensives Stück träumerisch und zugleich melancholisch leicht zum Klingen zu bringen.

 

b_150_100_16777215_01_images_2016-17_Orchester_abikonzert1.jpgNach einer Pause mit Sekt und selbstgebackenen Leckereien ging es international weiter. Marie-Luise Zenker entlockte ihrer Violine träumerische, wilde und brillante Klangfarben und verzauberte das Publikum mit dem ‚Violinkonzert Nr.5 in a-moll‘ von Henri Vieuxtemps, einem belgischen Violinisten aus der Romantik. Bei diesem Konzert wurde sie von Susanne Bunya-Schön am Klavier begleitet. Am Freitag, den 23. Juni 2017 wird Marie-Luise Zenker in der Wandelhalle Bad Mergentheim dieses Konzert mit dem JugendSinfonieOrchester nochmals spielen.

 

b_150_100_16777215_01_images_2016-17_Orchester_abikonzert3.jpgLinda Ruess interpretierte charmant und tänzerisch zugleich auf der Flöte das Werk ‚Alla Ungherese‘ des relativ unbekannten Franzosen Eric Breton, ein modernes Stück aus dem 20. Jahrhundert, mit Tobias Raab am Klavier. Es folgte noch einmal Ruben Völker mit der ‚Canzonetta‘ aus Peter I. Tschaikowskys ‚Violinkonzert in D-Dur‘, wiederum begleitet von Viktoria Raiberg am Klavier. Mit diesem zweiten Satz verarbeitete Tschaikowsky schwere Depressionen, was in Ruben Völkers gefühlvollem Vortrag melodisch zum Ausdruck kam.

 

b_150_100_16777215_01_images_2016-17_Orchester_abikonzert4.jpgEs folgte ein besonderes Stück auf einem exotischen Instrument. Lukas Fitzgerald spielte auf dem Marimbaphon beeindruckend und mitreißend das Stück ‚Yellow After The Rain‘ von Mitchel Peters, einem Perkussionisten der New Yorker Philharmoniker. Dieser hatte das Werk 1971 für seine Schüler komponiert, weil er ihnen beibringen wollte, mit vier Schlägeln gleichzeitig zu spielen.

 

 

b_150_100_16777215_01_images_2016-17_Orchester_abikonzert2.jpgDen Abschluss machten die Mitglieder des Neigungskurses mit zwei Stücken unter der Leitung von Axel Bähr. Ein Medley aus bekannten Melodien der schwedischen Popgruppe ‚ABBA‘ ließ das Publikum mitwippen. Jorina Hofinger lieh Ohrwürmern wie ‚Dancing Queen‘ oder ‚Fernando‘ ihre helle Stimme. Für das letzte Lied legten schließlich alle Musizierenden ihre Instrumente beiseite. A-cappella gaben sie dem Publikum einen gesungenen irischen Reisesegen mit auf den Weg, das Traditional ‚May The Road Rise To Meet You‘ rundete den internationalen Konzertabend zart und harmonisch ab. Ralph Müller bedankte sich im Namen der Schulleitung bei den Musikern auf der Bühne für das abwechslungsreiche gelungene Konzert und bei den Schultechnikern Julian Boerakker, Ferdinand Elsner und Tim Leidel für die stets zuverlässige technische Unterstützung. Das Publikum dankte mit herzlichem Applaus.